April 21st, 2009

Sonnenschein, blauer Himmel, die letzte Woche war einfach nur traumhaft. Und diese Woche fängt bei uns ebenfalls sehr verheißungsvoll an. Bisher war noch kein Wölkchen zu sehen.

Achim ist gestern früh nach Aldi getigert, um uns zwei Sonnenliegen aus dem derzeitigen Wochenangebot zu besorgen. Wir hatten Glück und haben noch welche bekommen. Zwei Minuten später waren bereits alle vergriffen. Das geht ja immer recht schnell bei solch Aldi-Köder-Angeboten.

Jedenfalls war das die Gelegenheit, die diesjährige Bikini-Saison einzuweihen. Und prompt bin ich in meinem neuen Liegestuhl ein geschlummert und mit einem heftigen Sonnenbrand wieder aufgewacht. Am Schlimmsten hat es mich über den Brüsten erwischt. Knallrot! Glücklicherweise bin ich nicht auf die Idee gekommen, mich oben ohne zu sonnen, sonst hätte ich heute gar nichts mehr zu lachen. Es ziept, brennt und spannt auch so schon mehr als genug. Ich hätte nie gedacht, dass die Sonne um diese Jahreszeit schon so intensiv strahlt.

Letzten Freitagabend verabredete ich mich mit H. (Name gekürzt), einem Kerl aus meiner Gegend, den ich übers Internet kennengelernt habe. Solche Dates spreche ich im Vorfeld grundsätzlich mit Achim ab. Ich hole mir schlussendlich nur das, was ich innerhalb unserer Beziehung eher selten bekomme. Sex!

Das Treffen mit H. (Name gekürzt) hat mich jedenfalls vollkommen für das unbefriedigende Date mit Andy, über das ich in meinem letzten Beitrag berichtete, entschädigt. Na ja, der gute Andy war halt nur auf sein eigenes Wohl bedacht. Und auf solche Liebhaber verzichtet die Damenwelt in der Regel gerne. Jede, die auf den rein fällt, wird mit Sicherheit frustriert und enttäuscht sein. Dann nehme ich doch lieber mein Händchen oder meine Toys, da hab ich wenigstens was davon. Oder eben einen erfahrenen Liebhaber wie H. (Name gekürzt), der es versteht, eine Frau richtig zu verwöhnen. Beruht ja auch auf Gegenseitigkeit. Ist ja nicht so, dass ein Kerl bei mir nur geben muss und nicht selbst zum genießen kommt.

Das Date mit H. (Name gekürzt) war für mich sehr, sehr befriedigend, er ist ein absolut genialer Lover. Es wär eine Schande, ihn gleich wieder ziehen zu lassen. Der liebe Kerl wird wohl erstmal mein intimer Hausfreund werden. :P

Er würde mit mir auch liebend gerne einen gepflegten Swinger-Club in unserer Gegend besuchen. Ich war noch nie in so einem Club, hab absolut keine Ahnung, was dort schlussendlich abläuft. Spannend stelle ich mir einen solchen Besuch aber dennoch vor, aber wohl erstmal zum gucken und rein schnuppern… Falls es irgendwann dazu kommt, werde ich hier mit Sicherheit darüber berichten.

Na ja, ich glaube, H. (Name gekürzt) will mich einfach gerne rum zeigen. So würde er mit mir im Sommer auch gerne zum FKK Strand fahren. Wahrscheinlich, weil es im ganz einfach gefallen würde, mich nackt zu präsentieren. Glücklicherweise bin ich nicht sehr prüde.

Meinen Achim für mein Herzchen und die Seele und H. (Name gekürzt) für die meine sexuellen Bedürfnisse, mehr Kerle brauche ich nicht. Ist ja auch genug. Ein solches Arrangement wär sicherlich in Achims Sinne, zumal er sich dann sexuell von mir nicht mehr so unter Druck gesetzt fühlen würde, oder sich diesbezüglich mir gegenüber nicht mehr so dermaßen verantwortlich fühlt.

Und am Samstag hatten wir Besuch von einer ganz lieben Freundin und ihrem Mann. Ich war aber wohl eher nicht so die gute Gastgeberin, zumal ich die Nacht zuvor ja nicht sehr viel geschlafen habe und dementsprechend gerädert war. Na ja, im Sommer werden wir die Beiden bestimmt mal zum Grillen einladen und dann werde ich mir bei der Bewirtung richtig viel Mühe geben.

Eigentlich hätte ich noch eine Menge zu erzählen, könnte jeden Tag einen neuen Tagebucheintrag verfassen. Nur fehlt mir leider die Zeit dafür.

Ganz lieben Gruß
Sirina

April 9th, 2009

Letzten Sonntag hat mich Andy besucht. Andy ist ein großer Ostfriese, ich glaube über 190cm, sehr gepflegt, sehr nett. Den Andy habe ich vor fast zwei Jahren in Emden kennengelernt. Na ja, und Sonntag hat er mich besucht. Und von da ab brauche ich die Geschichte eigentlich nicht mehr weiter erzählen. Es reicht ein Querverweis auf einer meiner früheren Blog Einträge mit dem Titel Privates Geplauder

Vielleicht kennt Andy diesen Eintrag ja auch und hat sich daraufhin gedacht: „Oh, das ist ja praktisch…, die Alte fahre ich mal besuchen, die kann man leicht flach legen.“

Schlussendlich habe ich keine Ahnung, was er sich gedacht hat. Sowas ähnliches muss es aber wohl gewesen sein. Er hat es aber immerhin mit seinem richtigen Namen in mein Blog geschafft. Ich könnte ja eigentlich auch einen Erfahrungsbericht über ihn schreiben, damit alle nachfolgenden Weiber gleich wissen, ob er es überhaupt bringt, ob es sich mit ihm lohnt. Wär das gemein? Ich will natürlich nicht gemein sein.
:mrgreen:

Vor genau einem Jahr lag ich in der Uniklinik Tübingen und wurde stundenlang operiert. Bin ich froh, dass ich mich an nichts davon erinnern kann. Es soll ja Menschen geben, die im Unterbewußtsein Gespräche und Handlungen der Operateure wahr nehmen. Das stelle ich mir arg unangenehm vor. Den Krankenhaus-Aufenthalt habe ich, so gut es geht, verdrängt. Ich war wohl eine sehr schwierige, ungemütliche Patientin. Und sicherlich auch irgendwie renitent. Ich glaube, das ganze Personal war richtig froh, als ich dort wieder entlassen wurde. Ich habe mir sogar eingebildet, ein erleichtertes Aufseufzen durch die Krankenhaus Korridore raunen gehört zu haben, als ich die Abteilung mit meinem Koffern wieder verließ. Jedenfalls hat sich heute der Operationstag gejährt. Die Nacht vor dieser OP hatte ich eine Heidenangst…, da war ich richtig am bibbern….

In unserem neuen Zuhause fühlen Achim und ich uns täglich wohler. Wir haben jetzt schon drei Seiten des Grundstücks mit Thuja Hecke bepflanzt. Nur eine Seite lassen wir offen, weil es sich beim angrenzenden Grundstück sowieso nur um gewöhnliche Pampa handelt, die nie bebaut werden wird. Auch unser Garten erholt sich so nach und nach von den vielen Jahren, in denen er nicht gepflegt wurde.

In einigen Tagebucheintragungen verwendete ich übrigens schon mal das Wörtchen „Renovation“, wenn ich von der Renovierung unseres Hauses berichtete. Vor einiger Zeit wurde ich jedoch darauf hingewiesen, dass es das Wort Renovation in Deutschland nicht gibt. In der Schweiz ist beides zulässig, Renovation und Renovierung. Ich werde mir künftig Mühe geben, nur noch das Wörtchen Renovierung zu benutzen. Ich habe ja auch gelernt, dass es parken und nicht parkieren heißt. Oder dass man grillen und nicht grillieren sagt. Und zu Peperoni muss ich Paprika und zu Paprika Peperoni sagen. Wenn ich mich nicht an den kleinen sprachlichen Unterschieden zwischen Deutschland und der Schweiz erfreuen könnte, würde mir glatt langweilig werden.

Ich wünsche Euch morgen einen schönen Karfreitag. Oder ist das wieder so ein Christen Tag, an dem man traurig sein sollte? Glücklicherweise juckt mich das nicht.
:razz:

Ganz lieben Gruß
Sirina

P.S.
Und Ostern fällt sowieso wieder mal aus:

März 29th, 2009

Heute lenke ich Euch ein bisschen von meinem letzten Tagebucheintrag ab.

Meine Uhren musste ich heute nicht umstellen. Ich hatte den ganzen Winter über Sommerzeit.:razz:

Wär es nur schon ein bisschen wärmer. Dieses Jahr kommt mir besonders kalt vor. In Portugal hat man es tagsüber um diese Jahreszeit schon kaum mehr ausgehalten, so heiß war es bereits. Obwohl…, zu heiß kann es mir eigentlich nie werden. Ich bin ja eine richtige Sonnenfetischistin. Die vielen Jahre, die ich in Portugal lebte, haben meiner Haut aber nicht sonderlich gut getan. Man altert an der Sonne leider viel, viel schneller.

Die ersten zwei Jahre in Deutschland bin ich fast jeden dritten Tag auf die Sonnenbank. Das mach ích aber mittlerweile auch nicht mehr, traue diesen Geräten nämlich nicht mehr so ganz, sollen ja nicht ungefährlich sein. Außerdem altert man auch unter der Sonnenbank viel schneller.

Normalerweise werde ich unheimlich schnell braun. Das liegt wohl an meinem italienischen Erbgut, das ich von meiner mailändischen Großmutter geerbt habe. In der Gegend, in der ich in der Schweiz aufgewachsen bin, nennt man die Großmutter Nanna oder Nanni. Keine Ahnung woher das kommt, vermutlich aus dem Romanischen, könnte ich mir jedenfalls vorstellen.

Vor zwei Tagen habe ich geträumt, ich wär in meinem Schweizer Heimatdorf auf Besuch. Während diesem Besuch hat sich innerhalb kürzester Zeit das halbe Dorf zu einem Mop zusammengerottet und mich durchs ganze Dorf gejagt, bis sie mich in eine Sackgasse drängen konnten und mich mit Steinen bewarfen. Glücklicherweise baute sich dann ein muskelbepackter, ausländischer, gutaussehender Hüne, der wie aus dem Nichts erschien, schützend zwischen mich und dem dörflichen Mop auf. Er umfasste zärtlich meine Schultern und führte mich durch die Menge in Sicherheit. Dann bin ich leider wieder aufgewacht, was ja auch klar war. Immer wenn es schön wird, wache ich aus solch Träumen auf. Na ja, wenigstens nahm dieser Alptraum eine gute Wendung. Was dann mit dem hübschen Hünen und mir weiter lief, kann ich ja auch in meinen Tagträumen weiter spinnen. Darin bin ich sowieso einsame Klasse, war schon früher so. Das stand sogar in meinen Schulzeugnissen: „Neigt zu Tagträumen…“

In der sechsten Grundschulklasse hatten wir einen Klassenlehrer, Lehrer Roman hieß er, der uns jeweils aus solch Tagträumen weckte, indem er uns einen Holz-Lineal über dem Kopf zertrümmerte. Die Dinger zerbrachen regelmäßig.

Der gleiche Lehrer hat uns während dem Geschichtsunterricht erzählt, dass der Herr Hitler die Schweiz damals nur verschont hat, weil die Verluste bei einer Invasion dazu geführt hätten, dass er den zweiten Weltkrieg schon viel früher verloren hätte. Das müsst Ihr Euch mal vorstellen. Ich wusste schon damals, dass das nicht stimmen konnte. So ein Dreck wurde uns in der Schule beigebracht. Kann ich heute noch den Kopf drüber schütteln. Dabei war dieser Lehrer sowas von rechtsnational eingestellt, dass er wahrscheinlich der Erste gewesen wär, der vor Adolf einen Bückling gemacht hätte.

Während meiner Banklehre sass ich in der Kreditabteilung direkt an einem Fenster, von dem ich auf eine belebte Straßenkreuzung gucken konnte. Von dort aus konnte ich beobachten, wie mein ehemaliger Lehrer eines Tages den Zebrastreifen überqueren wollte und in der Straßenmitte an einem Herzinfarkt Tod umfiel. Glaubt nur nicht, dass ich darüber traurig war. :mrgreen:

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönen Sonntagabend,
Lieben Gruß
Sirina

März 22nd, 2009

Bisher habe ich keine wirkliche Freude an meinem Blog gefunden. Es fällt mir enorm schwer, mich hier regelmäßig zu melden. Wahrscheinlich war es nicht sonderlich intelligent, es unter meiner alten Domain laufen zu lassen, unter der ich bereits mein früheres Blog veröffentlicht habe. Und dann besteht die URL auch noch aus meinem richtigen Vorname. Wie naiv und dumm muss man nur sein? Manchmal kann ich in solchen Dingen ja richtig unbedarft sein. Ich hätte mir besser einen Fantasie-Namen ausgewählt.

Früher war ich sogar noch doofer, habe mich in jedem Forum, in dem ich mich beteiligen wollte, mit meinem richtigen Namen angemeldet. Bescheuerter geht es kaum noch. Wenigstens habe ich daraus schon was gelernt, melde mich mittlerweile in solchen Foren nur noch mit Pseudonym an.

Na ja, vielleicht stelle ich dieses Blog wieder ein und versuche unter einer anderen Domain einen Neuanfang. Hier unterstehe ich ja auch noch meiner selbstauferlegten Selbstzensur. So getraue ich mich zum Beispiel kaum mehr was über meine Vergangenheit zu schreiben, weil ich ja nicht will, dass jemand von meiner neuen Nachbarschaft zuviel über mich erfährt. Obwohl…, es könnte mir eigentlich schnuppe sein. Aber auch meine Gefühle und Gedanken finden in diesem Blog kaum mehr einen Platz. Irgendwie scheint meinem Blog die Authentizität abhanden gekommen zu sein.

Mein Blog wird wahrscheinlich regelmäßig von meinen Eltern und meinen Schwestern gelesen. Das ist praktisch, weil sie sich so den Kontakt zu mir ersparen können und dennoch immer glauben, über mich Bescheid zu wissen. Dem ist aber natürlich nicht so. Ein solches Blog wird einen persönlichen Kontakt nie ersetzen können.

An meine Eltern, meine Schwestern und deren Familien denke ich täglich, frage mich oft, wie es ihnen so ergehen mag. Mich gibt es in dieser Familie leider nicht mehr, scheine mich irgendwie aufgelöst zu haben. Als ob ich auf einem ganz anderen Planeten leben würde oder bereits das Zeitliche gesegnet habe. Vielleicht bin ich ja auch schon tot und merke es einfach nicht…

März 8th, 2009

Würde es einen Preis für die unzuverlässigste Bloggerin geben, könnte ich mich dafür glatt nominieren lassen. Mein Schamgefühl für diese Unzuverlässigkeit hält sich aber in Grenzen. Manchmal gibt es einfach wichtigeres zu tun. Wenn Ihr nur wüsstet wieviele Flirtkontakte ich pflegen muss. Zum Teil ist das richtig harte Arbeit.

Nein, nicht wirklich, war nur Spaß… Ich flirte nämlich für mein Leben gerne. :-)

In einem streng islamistischen Scharia-gebeutelten Land wär ich wohl schon längst als Ehebrecherin gesteinigt worden. Und mein Mann hätte man gleich mitgesteinigt, weil er mir das alles auch noch gestattet. „Mach doch mal ein Date mit dem,“ riet er mir heute, als er ein Bild einer meiner kerligen Flirtbekanntschaften gesehen hat.

Letzten Donnerstag hat mich mein Ex-Liebhaber besucht. Er überraschte mich mit einem riesigen, bunten, wohlriechenden, frühlingshaften Blumenstrauß. Wir saßen zwei Stunden in der Küche und tranken Kaffee, währenddessen er mir ununterbrochen schmeichelhafte, charmante Komplimente und zärtliche, süße Liebkosungen ins Ohr hauchte und immer wieder betonte, wie viel ich ihm doch bedeute und wie toll ich doch wär. Nach zwei Stunden war ich dann weich gekocht, sozusagen gar, wie eine Kartoffel, die man nur noch pellen braucht, bevor man sie verspeißt.

Weshalb nur denke ich an dieser Stelle meiner Erzählung jetzt an das Lied „Männer sind Schweine“? Jedenfalls hat er bekommen, was er wollte, ist zufrieden von dannen gezogen und hat sich seither nicht mehr bei mir gemeldet. Weder über Mail noch über Telefon ist er für mich erreichbar. Wie dumm ich doch bin. Ein Blumenstrauß und ein paar süße Worte und schon legt er mich flach. Er lacht sich bestimmt einen, der gute, alte Jens. Man braucht mich gar nicht zu steinigen. Mit solch Liebschaften bestrafe ich mich ja sowieso schon selbst. :P

Ich könnte Euch noch mehr solch peinliche Intimitäten aus meinem Leben ausplaudern, sozusagen als Entschädigung, weil ich mich hier schon so lange nicht mehr gemeldet habe, ein virtueller Gedankenstrip. Ich lass es lieber bleiben, oder?

Ich spüre den Frühling. Spürt Ihr ihn auch? :-)

Heute saß ich das erste Mal für ein paar Stunden im Garten und habe Sonne getankt. War das schön. Morgen soll es aber leider wieder regnen.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende,
ganz lieben Gruß
Sirina

Februar 12th, 2009

Mein Bein tut mir weh. Heute hat mich Achim nämlich aus Versehen mit einem Blumentopf beschmissen, der mich prompt am Schienbein getroffen hat. Na ja, ich bin selbst schuld, sollte mich schließlich nicht mitten in Weg stellen, wenn mein Schatz im Wutanfall mit Blumentöpfen um sich schmeißt. Er hat mich aber nicht absichtlich getroffen, war wirklich nur ein Versehen. Wie konnte er auch ahnen, dass ich im gleichen Moment um die Ecke biege. Im Endeffekt habe ich sogar noch Glück gehabt. Der Topf hätte mich ja auch am Kopf treffen können.

Die ganze Renovation muss ihn wohl auf die Palme gebracht haben. Oder war vielleicht doch irgendeine falsche, unangebrachte Bemerkung meinerseits daran schuld? Das bleibt mein Geheimnis. :razz:

Meist verdünnisiere ich mich, wenn Achim renoviert. Oftmals höre ich ihn während dem Renovieren wie ein Rohrspatz durchs ganze Haus wettern und fluchen. Er scheint das bei derartigen Arbeiten zum abreagieren zu gebrauchen. Jedenfalls scheint das Ergebnis nicht darunter zu leiden… Er gibt sich bei allem viel Mühe und macht es auch richtig gut. Und solange keine Blumentöpfe im Weg stehen…, ist es eigentlich ziemlich ungefährlich.

Bei uns hat es über Nacht recht viel geschneit. Der Schnee ist heute aber schon fast wieder komplett weg geschmolzen. Bin ich auch froh drüber. Obwohl…, eigentlich ist es mir völlig egal. Ich gehe im Winter eh nicht gerne vor die Tür, vermeide jeden unnötigen Termin und entwickle mich immer mehr zu einer saisonalen Stubenhockerin. Bald kommt aber meine Jahreszeit, Frühling und Sommer. Dann werde ich soviel wie möglich an der frischen Luft verbringen.

Und dieses Jahr will ich so oft wie möglich draußen kochen. Kennt Ihr Tajine oder Tagine? Die Beschreibung zu diesem genialen Kochgeschirr findet Ihr HIER, ein echtes Berber-Schmorgeschirr. Damit will ich dann im Sommer über Kohle kochen. Früher in Portugal haben wir mit diesem Gerät fast täglich gekocht, oder auf unseren Reisen, als wir noch unser Wohnmobil hatten. Unser Wohnmobil mussten wir später leider verkaufen. Das Geld habe ich damals für eine wichtige Operation gebraucht. Aber das ist eine andere Geschichte… Jedenfalls kann ich Euch einen solchen Tajine als Open-Air-Kochtopf wärmstens empfehlen, eine wahre Alternative zu dem eher ungesunden Grillen.

Ganz lieben Gruß
Sirina

Februar 9th, 2009

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Schon in meinem letzten Blog habe ich dieses einfache Schokoladen-Rührkuchen Rezept veröffentlicht. Und weil ich heute wieder einen solchen leckeren Kuchen gebacken habe, veröffentliche ich hier nochmals das Rezept.

Nun…, erstmal braucht Ihr….

Zutaten:
4 Eier
200g Butter oder Magarine
200g Zucker
100g Mehl
50 g Speisestärke
50 g Kakaopulver
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Backpulver
50 g geriebene Schokolade
100g geriebene Mandeln oder Haselnüsse falls gewünscht
2 cl Rum oder alternativ dazu Rumaroma
200g Schokoladen-Kuvertüre

Zubereitungszeit für den Teig ca. 10 Minuten, inklusive Backzeit ca. 70 Minuten.

Zubereitung
Die weiche Butter oder Margarine schlage ich mit dem Zucker und dem Vanillezucker richtig schaumig. Dann gebe ich nach und nach die Eier zu dieser schaumigen Masse und schlage auch die richtig gut unter.

Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver vermische ich zuvor schon miteinander und rühre dieses nach und nach zur schaumig geschlagenen Margarine-Eier-Zucker-Masse unter. Dann füge ich noch das Kakaopulver sowie die geriebenen Mandeln/Haselnüsse, wie auch den Rum, respektiv das Rumaroma zu dem Teig hinzu und rühre nochmals alles richtig gut durch. Zu allerletzt werden noch die geriebenen Schokostückchen unter den Teig gehoben.

Dann fette ich eine Kastenkuchenform aus, bestreue sie ein bisschen mit Mehl und befülle diese Form mit dem Rührteig.

Für den Kuchen muss man ungefähr 60 Minuten Backzeit rechnen und die Temperatur des Ofens sollte bei ca. 180°C liegen. Falls vorhanden wird der Kuchen auf mittlerer Schiene bei Ober- und Unterhitze gebacken (Ober- und Unterhitze sind aber nicht zwingend erforderlich). Gegen Ende der Backzeit prüfe ich jeweils mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen inwendig gar gebacken ist. Es darf kein Teig am Stäbchen kleben bleiben!

Nach dem Backen braucht man nur noch die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen zu lassen, die man dann über den fertigen Kuchen verteilt und verstreicht und dann wieder erkalten lässt.

Schokoladenkuchen
So, ich werde mir jetzt erstmal ein Stück genehmigen :razz:

Ganz lieben Gruß
Sirina

Februar 8th, 2009

Cindy, mein Wackeldackel

Das ist Cindy, mein kleiner Wackeldackel. In ihrer Familie steckt nebst dem Dackel auch noch ein Jack Russel. Jack Russels sind die Hunde, die alle an einem ADS Syndrom zu leiden scheinen. Ununterbrochen brauchen die Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Vor zwei Jahren, als mir der Weihnachtsmann Cindy vorbei gebracht hat, wusste ich das noch nicht. Erst seit Cindy bei mir ist, höre ich das von überall her:

„Schaff Dir nur nie einen Jack Russel an,“ heißt es dann zum Beispiel, „die wollen beständig spielen, machen nix als Ärger, halten Dich rund um die Uhr auf Trab, können richtig nervig werden…, lass bloß die Finger von den Viechern…”

Meine ganzen anderen großen Hunde, mit denen ich mein Leben zuvor schon teilte, haben mich jedenfalls bei weiten nicht so gefordert, wie es meine kleine Hundelady tut. Und an allem ist dieser Weihnachtsmann schuld. Der hat mir damals nicht richtig zugehört. Ich hab mir nämlich ein süßes, kleines Schoßhündchen gewünscht, eines, das eventuell sogar in meine Handtasche gepasst hätte.

Cindy ist dafür aber eine absolut gute Beschützerin. Die kennt nichts. Sobald sie nur das Gefühl hat, ich könnte von irgendjemandem bedroht werden, ach was red ich da, es braucht mich nur jemand dumm anglotzen und schon greift sie denjenigen ohne Vorwarnung an. :mrgreen:

Manchmal schätzt sie die Situation aber auch komplett falsch ein. So verbeißt sie sich schon mal in Achims Hosenbein, wenn der mich zum Beispiel mal überraschend in Arm nehmen will. Erst wenn sie dann merkt, dass er mir nichts tut, lässt sie wieder los. Und wenn ich mal zum Spaß mit Achim balge, ergreift sie sofort Stellung für mich und hilft mir. Der Achim hat dann keine Chance…, gegen uns zwei Weiber, nichts mehr zu machen…:mrgreen:

Hier mal ein paar neue Fotos von meiner Cindy. Sind zwar von der Qualität her recht dürftig, weil sie zum Teil mit Handy aufgenommen wurden und ich dann auch noch die grünen Augen mit einem Bildbearbeitungsprogramm weg retuschieren musste. Die Augen waren auf dem Original nämlich grün. Dennoch sind die Schnappschüsse recht süß.

Über Cata, meinen anderen Hund, schreibe ich die Tage mal ein bisschen was. Von dem will ich erstmal ein paar gute neue Fotos knipsen.

Lieben Gruß
Sirina

Das ist Cindy, bei ihrem Pausenbrot
Cindy mit Pausenbrot

Und nochmals…
Cindy mit Knochen

Und das ist Cindy, in ihrem Büro während der Arbeit :razz:Cindy im Buero

Februar 6th, 2009

Bis zum Jahreswechsel konnte ich meine Winter-Fress-Attacken, die mich jährlich aufs neue überkommen, super gut unter Kontrolle halten. Nur scheine ich den Kampf gegen das Winterpölsterchen jetzt doch noch zu verlieren. Jedenfalls habe ich schon ewige Zeiten nicht mehr soviel Süßigkeiten in mich rein gestopft wie die letzen Tage. Manchmal wird mir sogar kotz richtig übel davon. Vollkommen undiszipliniert sowas. Darüber kann ich mich selbst nur noch ärgern.

Nun ja, ich kann mich normalerweise relativ schnell wieder runter hungern. Auch Abnehmen kann bei mir zuweilen krankhafte Züge annehmen. Vielleicht sollte ich es mal besser mit joggen probieren. Damit purzeln bei mir die Kalorien bestimmt im nu. Achim kann ich dafür leider nicht begeistern. Zu Zweit wär das natürlich viel spaßiger. Oder Nordic Walking, das würde mir ebenfalls gefallen. Und im Sommer kann ich ja bald mal wieder schwimmen gehen. Bei uns in der Gegend gibt es einige sehr schöne Badeseen.

Aufs Frühjahr freue ich mich wieder mal besonders. Es ist mir völlig egal, wenn es jetzt nochmals richtig knackig kalt wird. Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten…Diesen leidigen Februar überstehen wir auch noch. :mrgreen:

Letzte Woche habe ich wieder mal ein bisschen bei der Renovation unseres Hauses mitgeholfen. Achims Computer- und Bürozimmer ist nun auch endlich fertig geworden. Jetzt müssen wir nur noch in einem Korridor und im Treppenhaus-Eingangsbereich die Böden verlegen und auch sonst noch ein paar andere restliche Kleinigkeiten…, dann aber haben wir das Haus erstmal nach unseren ersten Ansprüchen renoviert und gemütlich bewohnbar gemacht.

Natürlich sind wir auch dann noch lange nicht fertig. Im ersten Stock, in dem sich unter anderem mein großes Schlafzimmer befindet, gibt es nämlich noch ca. 50 Quadratmeter zusätzliche Ausbau-Reserve. Und unser Dach wollen wir bis nächsten Winter auch noch gescheit isolieren. Oder wenigstens schon mal damit anfangen. Dieses Projekt stelle ich mir jedenfalls arg aufwendig und kompliziert vor, hab ich jetzt schon ein Horror vor…

Jetzt sind wir jedenfalls erstmal mit der Grundrenovation durch und haben uns somit innerhalb kürzester Zeit wieder ein wohnliches, gemütliches Nestchen geschaffen. Alles in allem hat sich unsere Wohnsituation im Vergleich zu Moormerland eindeutig verbessert. Wir haben uns mittlerweile sehr gut eingelebt, haben uns in Deutschland noch nie so wohl wie hier in unserem eigenen Häuschen gefühlt. Vielleicht gelingt es mir ja die nächste Zeit ein paar schöne Fotos von unseren bescheidenen Räumlichkeiten zu knipsen, damit ich sie Euch mal vorführen kann.

So, das war es erstmal wieder von mir.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende,
vielleicht melde ich mich morgen oder übermorgen nochmals,
ganz lieben Gruß und ein süßes Küsschen,
Eure Sirina

Februar 1st, 2009

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Gestern habe ich ja angekündigt, dass ich das Rezept zu den Falafeln veröffentlichen will. Natürlich gibt es verschiedene Arten, Methoden und Rezepte, um Falafel zuzubereiten. Dieses Rezept hier ist nach einer ganz einfachen und unkomplizierten Art…, die Falafel gelingen eigentlich immer.

Falafel

Zutaten:
100 g Bulgur
0,1 L Wasser, heiß
1 Dose Kichererbsen oder getrocknete Kichererbsen
2 Zwiebeln
2 bis 4 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
Pfeffer, Salz
Kreuzkümmel (Cumin)
Chilipulver
1 EL Mehl
1 TL Backpulver
50 g Paniermehl

30 Minuten Zubereitungszeit / mit kochen dauert es ungefähr 60 Minuten.

Die Falafel lassen sich mit getrockneten Kichererbsen, die über Nacht in Wasser eingelegt werden, zubereiten, oder aber…, um Zeit zu sparen…, mit Kichererbsen aus der Dose oder aus dem Glas. Ich frittiere die Falafel am liebsten, sie lassen sich aber auch mit reichlich Öl in der Pfanne backen.

Nun zur Zubereitung:
Den Bulgur gebe ich erstmal in eine Schüssel und übergieße ihn mit dem kochenden Wasser. Das ganze lasse ich quellen. Anstelle des Wassers könnt Ihr aber auch Gemüsebrühe verwenden, passt ebenfalls sehr gut.

Nachdem ich die Kichererbsen nochmals gut mit Wasser abgespült habe, lasse ich sie in einem Sieb gut abtropfen. Diese abgetropften Kichererbsen gebe ich in einen großen Mixbecher. Dann schäle ich die Zwiebeln und die Knoblauchzehen und gebe alles in grob geschnittenen Würfeln zu den Kichererbsen.

Danach fehlt nur noch der Bulgur und die Petersilie, die ebenfalls in den Mixbecher zu den Kichererbsen, den Zwiebeln und dem Knoblauch hineingegeben werden. Diese ganzen Zutaten püriere ich mit dem Pürierstab gut zu einer Masse durch und würze sie kräftig mit Pfeffer, Salz, Kümmel und dem Chilipulver.

In einer anderen kleinen Schüssel mische ich das Mehl mit dem Backpulver und dem Paniermehl und verknete daraufhin alles mit der restlichen Falafel-Masse zu einem festen Teig. Und aus diesem Teig forme ich dann die kleinen Falafel-Bällchen, die ich ca. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, bevor ich sie frittiere.

Das Öl der Friteuse solltet Ihr ungefähr auf 180° erhitzen und die Falafel-Bällchen müssen darin ca. 5-6 Minuten goldbraun frittiert werden. Die Falafel lasse ich nach dem Frittieren übrigens immer noch auf einem Küchenpapier abtropfen. Fertig!

Zu Falafel passen verschieden Dips,..auch scharfe, Tzaziki, Fladenbrot, Salat, Pommes…, den Fantasien sind da keine Grenzen gesetzt.

Und jetzt kommen ein paar Bildchen von den Falafeln, die ich mir und Achim heute zubereitet habe.

Falafel

Falafel

Und auf dem nächsten Foto verrate ich Euch, dass wir zu den Falafeln auch noch Pommes hatten. :razz: Ich servierte drei Dips; Tzaziki, scharfe Chilisoße und eine süß-saure Soße…

Falafel

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